Welche Büroform hätten Sie gerne?

Kombibüro, Zellenbüro, Open Space – da kann einem manchmal ganz schön der Kopf schwirren. Die Gestaltung Ihrer Büroflächen obliegt Ihrer ganz persönlichen Note. Ob nun abhängig von der Philosophie oder den Arbeitsabläufen haben sich reichhaltige Gestaltungs- und Aufteilungsmöglichkeiten in der Arbeitswelt etabliert. Vom geschlossenen Einzelbüro bis hin zum offenen Großraumbüro gewährleisten die modernen Bürohäuser eine flexible Gestaltung der Arbeitsbereiche.

Jede Immobilie hat individuelle Möglichkeiten, um auf Ihre Anforderungen zu reagieren. Außerdem hat jede Raumform spezielle Anforderungen an die Ausstattung (Akustik, Kühlung etc.). Eine frühzeitige Definition der Anforderungen an neue Büroräume hilft bei der Suche.

Dreibund-Raumform
Dreibund – zentrale Kommunikationsinseln

 

Zellenbüros als Raumform
Zellenbüro – der bewährte Klassiker
Kombibüro - gute Mischung aus Ruhe und Transparenz
Kombibüro – mehr Ruhe für Wissensarbeiter
Büroraumform Open Space
Open Space – gelebte Transparenz

Comeback des Zellenbüros? – Ein Gastbeitrag von Paul J. Franke, FRANKE & PARTNER

Inside RealEstate freut sich, heute einen Fachbeitrag von Paul J. Franke den Lesern zur Verfügung zu stellen. Wir haben hier schon oft über das Thema Zellenbüros, Großraumbüros und deren Auswirkungen auf die dort Arbeitenden geschrieben. Daher finden wir die Ergänzung durch einen Fachmann wie Herrn Franke sehr erfreulich. Viel Spaß beim Lesen!

Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen und Studien lassen erhebliche Zweifel an der Mitarbeiterorientierung, Effizienz und Nachhaltigkeit neuer Büroformen aufkommen, die hiermit noch einmal kurz zusammengefasst werden (siehe Abbildungen 1 bis 3):

  • „Die Einführung neuer Bürokonzepte und ihre Auswirkungen auf die Beschäftigten“ Studie 2007 aus Deutschland

  • „Should Health Service Managers Embrace Open Plan Work Environments?“ Untersuchung 2008 aus Australien

  • „Schweizerische Befragung in Büros“ SBiB-Studie 2009/2010 aus der Schweiz

Aus arbeitsmedizinischer Sicht ist festzuhalten, dass die negativen Einflüsse auf die Psyche und Gesundheit (Licht, Luft und Lärm = sogenannte 3 L’s) der Mitarbeiter in großen Büros – großflächige Büroformen wie Open Space (offener Raum)-Büros als durchgehende Bürofläche ohne feste (Zwischen-)Wände, die gern auch als intelligente Großraumbüros bezeichnet werden –  signifikant höher sind als in kleinen Büros – Zellen- oder Kombibürolösungen (siehe Abbildung 4). Hinzu kommt, dass Mitarbeiter kaum in den Planungsprozess für ihre Büros einbezogen werden, ebenfalls absteigend zur Büroraumgröße.

Neben arbeitsmedizinischen Aspekten ist für eine ganzheitliche Betrachtung die Beleuchtung folgender Kriterien notwendig:

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open space selbstgemacht

In der neuen Immobilien Weekly plädiert Thomas Beyerle (Head of CSR & Research der IVG) für offene Raumstrukturen, auch Großraum oder open space genannt. Der Grund für das Plädoyer: offene Strukturen fördern eine offene persönliche Kommunikation (neudeutsch auch face-to-face), die trotz – oder gerade wegen – der E-Mail-Kommunikation wichtiger denn je ist. „open space selbstgemacht“ weiterlesen